Re: Was spielt ihr sonst noch?
Verfasst: Freitag 5. Februar 2010, 20:16
Mal ein Paar (beachte die Großschreibung) Cent von mir dazu:
Mirror's Egde:
Habe ich mit einem Xbox-Controller für Windows auf meinem 32''-Fernseher gezockt.
Ich fand das Spiel im Endeffekt ganz gut, aber ein paar von den Sachen die Yahtzee dazu gesagt hat, kann man nicht ganz wegdiskutieren.
1. Die Spielemechanik ist gut umgesetzt es macht einen Heidenspaß mit voller Kraft zu rennen und ohne zu stoppen durch kleine Hinweise einen Weg durch den Kugelhagel zu finden, besonders wenn es beim ersten Versuch klappt...
... aber an einigen Stellen wird einfach nicht klar, ob ein Sprung nur schwer sein soll, oder knapp unmöglich ist. Da habe ich mal eine halbe Stunde wieder und wieder Bekanntschaft mit dem Asphalt machen müssen, bevor ich herausgefunden habe, dass es einen anderen, knapp schaffbaren Weg gibt. Das ist besonders nervig, da es andere Stellen gab, an denen ich lange probiert habe, bis es dann irgendwann geklappt hat. Bei schwierigen Sprüngen sollte das Leveldesign eindeutig sein.
2. Das mit den Kämpfen... eigentlich ganz einfach: An einen Gegner herantreten, so dass er zuschlägt, zurücktreten bevor er trifft, und wieder herantreten und ihn entwaffnen wenn er danebengeschlagen hat. Eigentlich einfach, wird aber nie so erklärt. Ich hab es auch erst gegen Ende herausgefunden.
3. (Und für mich am wichtigsten) Die Motivation der Heldin.
Was ist in den Paketen? Flugblätter oder Bomben? Wenn es Flugblätter sind, warum sind die so wichtig für den "Widerstand"? Warum ist das Land in dem die Leben so schlecht? Keine Pressefreiheit? - Wird nie behauptet.
Selbst wenn es so ist: Es sieht nicht so aus als währe die allgemeine Bevölkerung am verhungern. Man dreht reihenweise Cops den Hals um wundert sich dann, dass geschossen wird (anscheinend mit Gummigeschossen). Als Reaktion schraubt man noch mehr Ordnungshütern die Birne ab. Wollen deren kleine Töchter Redefreiheit oder einen Papa?
Das killt mir irgendwie die Athmo...
Bioshock:
Habe ich unzensiert gespielt war Hammer. Nur am Rande:
Person A: Warum darf der Staat bewirken, dass Computerspiele in Deutschland zensiert erscheinen, wo das Grundgesetz Zensur verbietet?
Person B: Weil Computerspiele keine Politische Meinung ausdrücken
A: Und Bioshock stellt auch gar keine Aussage gegen Raubtierkapitalismus dar?
Crysis:
Zock ich auch nochmal durch, wenn ich ende des Jahres meine neue Maschine baue.
Creed:
Licht und Schatten:
Licht: Die Story (obwohl etwas abgedroschen); die Free-Running-Einlagen
Schatten: Die immer gleichen bescheuerten Missionen; die Tatsache, dass Schleichen in den Mordaufträgen völlig überflüssig ist.
Man kann selbst in ein Fort mit 100 Franzosen rein rennen und eine halbe Stunde das verdammte Nahkampf-Minispiel spielen, bis die alle tot sind.
Mein Fazit: Das gute an dem Spiel ist ein Tropfen gegen den Strom von Scheißdreck, den das Spiel einem entgegenschiebt.
Wenigstens kann man auf offener Straße Aussätzige verprügeln, ohne dass es irgendjemanden stört.
Mirror's Egde:
Habe ich mit einem Xbox-Controller für Windows auf meinem 32''-Fernseher gezockt.
Ich fand das Spiel im Endeffekt ganz gut, aber ein paar von den Sachen die Yahtzee dazu gesagt hat, kann man nicht ganz wegdiskutieren.
1. Die Spielemechanik ist gut umgesetzt es macht einen Heidenspaß mit voller Kraft zu rennen und ohne zu stoppen durch kleine Hinweise einen Weg durch den Kugelhagel zu finden, besonders wenn es beim ersten Versuch klappt...
... aber an einigen Stellen wird einfach nicht klar, ob ein Sprung nur schwer sein soll, oder knapp unmöglich ist. Da habe ich mal eine halbe Stunde wieder und wieder Bekanntschaft mit dem Asphalt machen müssen, bevor ich herausgefunden habe, dass es einen anderen, knapp schaffbaren Weg gibt. Das ist besonders nervig, da es andere Stellen gab, an denen ich lange probiert habe, bis es dann irgendwann geklappt hat. Bei schwierigen Sprüngen sollte das Leveldesign eindeutig sein.
2. Das mit den Kämpfen... eigentlich ganz einfach: An einen Gegner herantreten, so dass er zuschlägt, zurücktreten bevor er trifft, und wieder herantreten und ihn entwaffnen wenn er danebengeschlagen hat. Eigentlich einfach, wird aber nie so erklärt. Ich hab es auch erst gegen Ende herausgefunden.
3. (Und für mich am wichtigsten) Die Motivation der Heldin.
Was ist in den Paketen? Flugblätter oder Bomben? Wenn es Flugblätter sind, warum sind die so wichtig für den "Widerstand"? Warum ist das Land in dem die Leben so schlecht? Keine Pressefreiheit? - Wird nie behauptet.
Selbst wenn es so ist: Es sieht nicht so aus als währe die allgemeine Bevölkerung am verhungern. Man dreht reihenweise Cops den Hals um wundert sich dann, dass geschossen wird (anscheinend mit Gummigeschossen). Als Reaktion schraubt man noch mehr Ordnungshütern die Birne ab. Wollen deren kleine Töchter Redefreiheit oder einen Papa?
Das killt mir irgendwie die Athmo...
Bioshock:
Habe ich unzensiert gespielt war Hammer. Nur am Rande:
Person A: Warum darf der Staat bewirken, dass Computerspiele in Deutschland zensiert erscheinen, wo das Grundgesetz Zensur verbietet?
Person B: Weil Computerspiele keine Politische Meinung ausdrücken
A: Und Bioshock stellt auch gar keine Aussage gegen Raubtierkapitalismus dar?
Crysis:
Zock ich auch nochmal durch, wenn ich ende des Jahres meine neue Maschine baue.
Creed:
Licht und Schatten:
Licht: Die Story (obwohl etwas abgedroschen); die Free-Running-Einlagen
Schatten: Die immer gleichen bescheuerten Missionen; die Tatsache, dass Schleichen in den Mordaufträgen völlig überflüssig ist.
Man kann selbst in ein Fort mit 100 Franzosen rein rennen und eine halbe Stunde das verdammte Nahkampf-Minispiel spielen, bis die alle tot sind.
Mein Fazit: Das gute an dem Spiel ist ein Tropfen gegen den Strom von Scheißdreck, den das Spiel einem entgegenschiebt.
Wenigstens kann man auf offener Straße Aussätzige verprügeln, ohne dass es irgendjemanden stört.