Richtig. Aber ihr kennt das Phänomen doch alle. Viele twittern täglich alle 30 min, wo sie sind, was sie tun und wie sie sich fühlen. Reden wir garnicht erst darüber, dass 99% dieser Informationen total belanglos sind und auch (fast) niemanden wirklich interessieren - das Problem ist so alt wie das Internet selbst.
Wenn ich mir die studivz-Seite einiger meiner Freunde ansehe, weiß ich innerhalb von ein paar Minuten welche Vorlieben jemand hat, welche Musik er hört, wo er wohnt und in den letzten sieben Tagen war (buschfunk) und wie er aussieht wenn er besoffen ist. Auf Nachfrage dann, ob er/sie Datenschutz für wichtig hält: "Ja ja, klar, total. Ich wähl auch die Piratenpartei weil blablabla."
Das ist doch absurd! Nicht jeder geht so mit seinen Daten um, klar! Und ich selbst bin ja auch Teil eines sozialen Netzwerks (studivz.. und dieses Forum hier

). Aber mittlerweile grassiert die grenzenlose Selbstmitteilungssucht in meinem Freundeskreis,... da juckts mich langsam, mal Dampf abzulassen.